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Nur die wenigsten von uns erinnern sich wohl daran, daß unsere Großväter für ihr Skatspiel noch ein ganz anders Blatt, nämlich das deutsche Skatblatt, benutzten. Längst hat sich das französische Blatt als das Skatblatt eingebürgert.

In der Welt des Kartenlegens kennt wohl kaum ein anderes Kartendeck so viele Deutungsvarianten, wie das französische Blatt. Fragt man fünf verschiedene Kartenlegerinnen und nimmt man fünf verschiedene Bücher zu diesem Thema hinzu, wird man nur selten auf ein und die selbe Deutung der einzelnen Karte treffen, ja, manchmal widersprechen sich diese sogar. Aber dies ist im Grunde unerheblich, solange man sich man sich für eine Deutungsvariante entscheidet und diese beibehält. Hiermit "haucht" man den Karten quasi ihre Bedeutung ein und wird mit der Zeit feststellen, daß sie sich entsprechend ihrer Deutung zu einer zutreffenden Aussage fügen.

Nur selten wird das französische Blatt zur Ermittlung der Tagestendenz verwandt (in der Regel findet man diese Variante eher bei allen Formen des Tarots, der Engelskarten usw.), aber auch sie lassen sich meiner Meinung nach hervorragend zur Beurteilung eines bevorstehenden Tagesereignisses oder einer allgemeinen Tagesvorschau verwenden.

 

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