Sitemap X

Visualisierung

Visualisieren bedeutet soviel, wie sich etwas bildlich erschaffen, also ein geistiges Bild von dem zu kreieren, was wir verwirklichen wollen. In dem wir es im Geiste erschaffen, kann es sich auch in der Realität manifestieren.
Es gibt zwei verschiedene Formen von Visualisierungen. Für beide Möglichkeiten gilt es, sich ein wenig Zeit und Ruhe zu nehmen, um die Visualisierungen durchzuführen und diese so häufig wie möglich zu wiederholen, bis das Gewünschte da ist.

1. Wunschbilder

Sie entwerfen in Ihrer Vorstellung ein genaues Bild von dem was Sie sich wünschen. Ihr Wunsch kann auf jeder beliebigen Ebene liegen, wie etwa ein passender Liebespartner, eine neue berufliche Position, ein Gegenstand, Geld um die Verbindlichkeiten zu begleichen, eine Reise, gute Gesundheit, was auch immer.Entwerfen Sie von dem Gewünschten im Geiste ein detailliertes Bild, und zwar so, als ob es schon da sei, gegenwärtig ist. Versuchen Sie zu spüren, wie Sie es anfassen, riechen, schmecken, fühlen, benutzen oder was immer Sie mit dem Gewünschten tun können. Malen Sie sich die Situation so bunt wie möglich aus und versuchen Sie, bereits die Vorstellung zu genießen. Hier zwei Beispiele:

Liebespartner

Wenn Sie sich einen Liebespartner wünschen, stellen Sie sich genau vor, wie er aussieht, wie er sich kleidet, wie er lächelt, wie das Zusammensein mit ihm sein wird und wie er Sie bei Ihrem Namen nennt (letzteres ist sehr wirkungsvoll!). Schauen sie sich dieses geistige Foto oder diesen kurzen Videoclip immer wieder an, als ob es bereits zu Ihrem Leben gehörte.


Wenn Sie sich zum Beispiel eine Reise wünschen, entwerfen Sie ein Bild, wie Sie lächelnd an dem Ort Ihrer Träume sind, die gute Luft riechen, die Klänge der Umgebung wahrnehmen, die fremde Sprache hören oder was immer zu diesem Ort gehört. Versuchen Sie zu spüren, wie Sie tief im Inneren von Freude erfüllt sind, nun endlich hier zu sein. Dieses geistige Bild schauen Sie sich einfach immer wieder an, wie ein Urlaubsfoto, das man immer wieder gerne zur Hand nimmt.

2. Aktives Herbeiholen

Dies ist eine Form der Visualisierungsmagie, bei der mit abstrahierten Bildern gearbeitet wird. Hier einige praktische Beispiele zum Ausprobieren:

Angeln Sie sich Ihre Wunschpartnerin / Ihren Wunschpartner

Irgendwo auf dieser Welt wird es sie oder ihn geben: Die Partnerin oder den Partner, der genau jetzt das allerbeste für Ihr Leben ist. Entweder Sie haben schon eine entsprechende Vorstellung im Kopf oder Sie überlassen es Ihrem tieferen Wissen, das richtige für Sie zu finden. Jetzt stellen Sie sich im Geiste eine Angel vor, dessen seidigen Faden Sie mit Gedanken an Ihre Wunschpartnerin/ Ihren Wunschpartner weit, weit in das Universum auswerfen, so daß Sie selber nicht mehr sehen können, worin das Ende sich verschingen wird. Von jetzt an beginnen Sie jeden Tag ein- oder mehrmals (z. B. nach dem Aufstehen und vor dem Einschlafen und auch mal mitten am Tage) vorsichtig an der Kurbel der Angel zu drehen - jedesmal nur ein bißchen, damit sich der "Fisch" nicht an irgend etwas verheddert, daß ihm unterwegs in die Quere kommt. Früher oder später wird die Schnur zu Ende aufgewickelt sein und die/ der Herbeigezogene vor Ihnen auftauchen!
Natürlich können Sie die Angel auch auswerfen, um etwas anderes in Ihr Leben zu ziehen.

Der goldene Ball

Stellen Sie sich einen kleinen goldenen Ball vor, vielleicht wie den Ball aus dem Froschkönig, oder für diejenigen, die Harry Potter kennen, den goldenen Schnatz, der ja zusätzlich mit kleinen Flügeln versehen ist. Nehmen Sie den Ball in Ihre Hand, denken Sie an das Gewünschte und werfen den Ball so weit Sie können in den Himmel hinein, mit dem Ziel, daß er nun einmal rund um die Erde fliegen möge, um unterwegs das Gewünschte aufzuspüren (irgendwo auf der Welt wird es das ja geben) um damit zu Ihnen zurück zu kommen. Manchmal fliegt der Ball in Windeseile und ist schon am nächsten Tag zurück, manchmal braucht er etwas länger für den langen Weg um den Erdball. Aber er kommt zurück und mit ihm das, was er bringen sollte.
Wenn Ihnen die Vorstellung von einem zurückkehrenden Ball zu unwahrscheinlich ist, können Sie anstelle des Balls auch einen goldenen Bumerang aussenden.

Der Griff in den Goldenen Strom

Jeden Tag wechseln unschätzbare Summen von Geld ihren Besitzer. Überall auf der Welt, in jeder Minute, in jeder Sekunde ist das Geld unterwegs, wird verschickt, überreicht, überwiesen, was auch immer. So entsteht ein ständig fließender Strom von Geld, der sich wie ein pulsierendes Netzwerk über den Erdball ausbreitet. Stellen Sie sich diese ständige Bewegung des Geldes als goldene Ströme vor: es gibt große Flüsse, kleine Flüsse, viele, viele Nebenarme, ein nie enden wollendes, nie versiegendes Fließen.
Und nun greifen Sie zu: Denken Sie an die Summe Geld, die Sie im Moment oder für ein bestimmtes Vorhaben BRAUCHEN (zu bestimmen, wieviel Sie im Moment wirklich benötigen ist in jedem Fall effizienter als eine utopische Summe zu benennen, für die noch gar keine Verwendung festgelegt wurde). Nun stellen Sie sich mitten hinein in einen der goldenen Ströme und greifen beherzt zu. Nehmen Sie sich, was Sie brauchen. Vielleicht stecken Sie es in Ihr Portemonnaie, tragen es auf Ihr Konto oder machen es anderswie zu IHREM Geld. Es wird niemanden schaden, niemandem etwas wegnehmen, es kommt ja immer neues nach. Und indem Sie das Geld verwenden, geben Sie es dem goldenen Fluß ja bald wieder zurück. Wenn Sie überzeugt genug bei der Sache waren, wird das Geld auch entsprechend zu Ihnen kommen. Fangen Sie aber auf gar keinen Fall an zu überlegen, woher es kommen wird. Das Universum wird's richten!

Weiter:

Zurück: